stabiler Punkrock mit sehr „garagiger“ (gibt es dieses Wort überhaupt? Es soll das Adjektiv von Garage sein) Produktion: so würde ich dieses selbst betitelte Album der Kölner Band Red Eye bezeichnen.
Das Album hat keine besonderen Höhen und Tiefen, was aber okay ist, da es in einem Rutsch gut durchläuft. Auffallen tut die Platte durch coole Texte, die mal etwas persönlicher und mal etwas politischer sind, und dem sehr markanten Gesang. Irgendwie erinnert mich der Gesang sehr an Tim Armstrong. Fans von Garagen- und Street-Punk können mit Red Eye sicherlich etwas anfangen.
Leider fehlen mir etwas die Alleinstellungsmerkmale – das gilt sowohl für das gesamte Album, als auch für die einzelnen Songs. Diese Platte ist mehr ein cooler Begleiter zum Nebenbeihören, als eine, deren Songs man in eine Punkrock-Hits-Playlist stecken würde. Insgesamt aber ein Album, das Spaß macht zu hören.